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SPÖ – Paket für mehr Sicherheit in Wels

9. Juni 2021

SPÖ – Paket für mehr Sicherheit in Wels

Das Stadtpolizeikommando befolgt offenbar den SPÖ-Vorschlag nach mehr Polizeifußstreifen. „Gut so, aber es muss in Wels mehr zur Verhinderung von Gewalttaten getan werden“, betont Petra Wimmer. Die SPÖ-Bürgermeisterkandidatin fordert unter anderem eine Sonderkommission von vier bis sechs Polizist*innen, die ähnlich wie in Linz, als „JuCops“, in Sachen Kriminalitätsprävention im Einsatz ist.

Polizist*innen, die in der Welser Innenstadt regelmäßig zu Fuß auf Streife gehen, könnten bei Konflikten sofort eingreifen und eine Eskalation verhindern – dieser Vorschlag von Petra Wimmer soll jetzt umgesetzt werden. „JuCops“ – das sind nach dem Linzer Modell Polizist*innen, die freiwillig mit Problemgruppen, Einrichtungen, Sozialarbeiter*innen, Streetworker*innen, etc. zusammenarbeiten. Diese Kontaktgruppe wäre informiert, welche Jugendlichen mit wem unterwegs sind. Dadurch können Personenbeschreibungen besser zugeordnet werden. „JuCops“ besuchen Parks und Treffpunkte von Jugendlichen, sie sind auch in der Abendgastronomie und Fortgehmeile unterwegs.

“Eine Sonderkommission wie “JuCops” in Linz hat sich bewährt um aktiv auf Jugendliche an ihren Treffpunkten zuzugehen. Damit wird über längere Zeit ein Vertrauensverhältnis zwischen Polizei und Jugendlichen aufgebaut. Stimmungen und Problemlagen werden so schneller und direkt erkennbar”, so Petra Wimmer.

Die SPÖ-Bürgermeisterkandidatin fordert weiters Schwerpunktaktionen und von Donnerstag bis Samstag eine Erhöhung der Polizeipräsenz in Wels, mit Verstärkung durch Bereitschaftseinheiten aus Linz.

 „Um die Präsenz zu erhöhen, braucht die Polizei mehr Personal“, betont die SPÖ-Nationalratsabgeordnete mit Hinweis auf die bereits am 29. Mai 2020 im Parlament beschlossene Personaloffensive im Sicherheitswesen mit 1.184 zusätzlichen Planstellen, die allerdings noch nicht umgesetzt wurde.

„Hier werden Ressourcen leichtfertig liegen gelassen. Das ist völlig unverständlich. Auch dass durch Karenzierungen von Politikern Planstellen nicht besetzt werden können ist skandalös“, so Schinninger.

Er schlägt außerdem vor, sich intensive Gedanken über den Einsatz von Hundestaffeln und Exekutivpersonal auf Fahrrädern zu machen. Natürlich müsse auch die Prävention weiter vorangetrieben werden, nämlich bei Schulpsychologie und Sozialarbeit, so Schinninger.

„Die Stadt Wels hat die soziale Verpflichtung mehr in Jugendarbeit und Streetwork zu investieren. Leider wurden alle Anträge der SPÖ, die in diese Richtung gehen, von der blau-türkisen Mehrheit abgewürgt“, so Wimmer und Schinninger unisono.

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