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„Falscher Anker in die Vergangenheit“

28. April 2021

„Falscher Anker in die Vergangenheit“

Die SPÖ Wels schließt sich der Forderung des Mauthausen Komitees, der SPÖ Oberösterreich und von 91 bekannten Persönlichkeiten, Historikern und KZ-Überlebenden an und fordert sofortiges Handeln vom Welser Bürgermeister Andreas Rabl und Innenstadtreferentin Vizebgm. Christa Raggl-Mühlberger (beide FPÖ) in Bezug auf die in der Welser Fußgängerzone aufgestellten „braunen Venus“.

Das Original dieser Kopie einer Statuette aus der Römerzeit wurde in der Nazizeit entehrt und zum Kultobjekt für NSDAP-Anhänger erhoben, indem die damalige Stadtregierung kleine Nachbildungen der Venus an Naziverbrecher wie Hermann Göring verschenkte. „Das ist der falsche Anker in die Vergangenheit“, erklärt SPÖ-Bürgermeister-kandidatin Petra Wimmer. „Eine historisch so vorbelastete Figur ohne entsprechende Hinweistafel aufzustellen ist ziemlich provokativ“, sagt SPÖ-Stadtparteivorsitzender Stadtrat Klaus Schinninger.

SPÖ-Bürgermeisterkandidatin Petra Wimmer, die sozialdemokratischen Stadt-senatsmitglieder Vizebürgermeisterin Silvia Huber, Kulturstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer, Verkehrsstadtrat Klaus Schinninger und Fraktionsvorsitzender Stefan Ganzert appellieren an den Welser Bürgermeister rasch die geforderten Schritte zu setzen und das Image der Stadt Wels nicht weiter zu beschädigen.

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