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Corona-Krise: Betroffene warten viel zu lange auf Bescheide

20. November 2020

Corona-Krise: Betroffene warten viel zu lange auf Bescheide

In Wels ist die zuständige Behörde mit der Bearbeitung von Absonderungs- und Aufhebungsbescheiden für Coronavirus-Infizierte in Verzug. Personen, die vom Kontaktpersonenmanagement der Stadt Wels mündlich in Quarantäne geschickt worden sind, müssen dem Arbeitgeber möglichst rasch einen schriftlichen Bescheid vorlegen. „Viele Betroffene bekommen inzwischen Probleme mit ihren Dienstgebern, weil das so lange dauert“, berichtet SPÖ-Stadtparteivorsitzender Mag. Klaus Schinninger. „Hier gehört das Personal sofort aufgestockt!“, sagt SPÖ-Bürgermeisterkandidatin Petra Wimmer. Sie fordert einen Maßnahmenplan der Stadt Wels – auch für die Zeit nach dem zweiten Lockdown.

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten steigt täglich. Aktuell sind in Wels-Stadt 533 Personen als Covid-19-positiv registriert (Stand 19. 11., 12 Uhr). Bereits vor dem zweiten Lockdown hatte der Welser SPÖ-Chef verstärkte Anstrengungen der Stadt Wels bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie gefordert, wie beispielsweise die massive Aufstockung des Personals für die Kontaktnachverfolgung und die Einrichtung einer zweiten Drive-In-Station für Coronatests.

„Inzwischen ist die Situation nicht besser geworden“, sagt Mag. Klaus Schinninger und berichtet über Beschwerden von Betroffenen, die viele Tage nach der mündlich ausgesprochenen Absonderungsaufforderung von der Bezirksbehörde noch immer keinen schriftlichen Bescheid erhalten haben. Gleiches gilt für Bescheide, die die Arbeitsfähigkeit nach überstandener Erkrankung bestätigen.

Schinninger betont: „Den Behörden muss das erforderliche Personal rasch zur Verfügung gestellt werden.“

 „Es braucht einen Plan, wie mit gezielten und treffsicheren Maßnahmen die Ausbreitung des Virus auch nach dem Lockdown eingedämmt werden kann“, fordert Nationalratsabgeordnete Petra Wimmer.

Die SPÖ-Bürgermeisterkandidatin erneuert ihren Appell an die Welser Stadtregierung, auch das Personal in den elementarpädagogischen Einrichtungen der Stadt regelmäßig zu testen, denn in den Krabbelstuben und Kindergärten ist das Einhalten des Sicherheitsabstandes schwierig. „Durch eine einheitliche Teststrategie in Kinderbetreuungseinrichtungen, ähnlich wie in Alten- und Pflegeheimen, kann die Stadt einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehens in Wels leisten“, so Petra Wimmer, die hierfür auch einen Beitrag des Bundes erwartet.

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