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Wir kämpfen gemeinsam für Erhalt von FreiRaum!

16. Oktober 2020

Wir kämpfen gemeinsam für Erhalt von FreiRaum!

In der Gemeinderatssitzung vom 19. Oktober werden SPÖ, Grüne und NEOS einen gemeinsamen Antrag einbringen. Dabei soll der Gemeinderat die weitere Erhaltung des FreiRaums am bisherigen Standort in der Altstadt beschließen.

Respektlos und autoritär, so empfinden viele Welser und Welserinnen den Umgang des FPÖ-Bürgermeisters Rabl mit dem Trägerverein „FreiRaumWels“. Unterstützung erfährt der Verein von allen Oppositionsparteien (SPÖ, Grüne, NEOS), die sich für dessen Erhalt in der Altstadt 8 einsetzen.

Der Bürgermeister hat dem Verein vor einem Monat in einem kurzen Gespräch und ohne Diskussion eröffnet, dass der Mietvertrag über die Räumlichkeiten im Haus Altstadt 8 gekündigt würde und man übersiedeln müsse. Es wurde kein Feedback über die Ersatzräumlichkeiten abgewartet, sondern dem Vermieter unmittelbar gekündigt. Es ist anzunehmen, dass das Angebot nur eine Finte war, denn die Alternativen haben sich als völlig unpassend für den Trägerverein als auch für die vielen Nutzer und Nutzerinnen herausgestellt.

Zusätzlich hat sich in der vergangenen Woche ergeben, dass dem Verein falsche Räumlichkeiten gezeigt wurden. Währenddessen wurde im Hintergrund weiter an der Existenz des FreiRaums gesägt und eine feindliche Übernahme geplant. Am 7. Oktober 2020 präsentierte dann der Bürgermeister seinen “eigenen” FPÖ-nahen Verein, der sich sinnigerweise “Freiräume” nennt und offenbar die Funktion des bestehenden FreiRaumWels übernehmen soll.

Widerstand kommt nicht nur vom Verein selbst, der nun Unterschriften für den Erhalt sammelt. An den Protest schließen sich auch viele der Vereine an, die ebenfalls in der Altstadt 8, im FreiRaum, ihr Zuhause gefunden haben für ihre Angebote an die Welser und WelserInnen. Der Verein „Katholische Jugendarbeit Wels“, das Freiwilligenzentrum Wels und auch die Welser Radler sind entsetzt über die respektlose Vorgangsweise des Bürgermeisters. „Gespräche habe es mit ihnen nie gegeben“, widersprechen sie der Presseaussendung der Stadt Wels vom letzten Mittwoch.

„Diese Vorgangsweise ist eines Bürgermeisters nicht würdig!

Es handelt sich um eine lang geplante Überrumplungsaktion, um eine weitere Institution unter die Kontrolle der FPÖ zu bringen. Dabei wird auf die Bedürfnisse der im FreiRaum Wels engagierten Bürgerinnen und Bürger keine Rücksicht genommen.

Es wird das Engagement der Freiwilligen mit Füßen getreten und eine gut etablierte und sehr gut angenommene Einrichtung mutwillig zerstört“, sind sich die Vertreter_innen der im Gemeinderat vertretenen oppositionellen Parteien einig.

„Uns wundert nicht, dass Rabl noch nicht mal seinen Koalitionspartner in seine Entscheidungen einbindet – Bürgerbeteiligung und –partizipation funktioniert unter Rabl nur mit strengem Gehorsam“, so die Opposition.

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