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Unfair! Stadt Wels verrechnet Kindergartengebühr trotz behördlicher Schließung

22. August 2020

Unfair! Stadt Wels verrechnet Kindergartengebühr trotz behördlicher Schließung

Während die Stadt Linz nur Elternbeiträge für tatsächliche Anwesenheitszeiten verrechnet, müssen in Wels die Juli-Gebühren für Nachmittagsbetreuung in Kindergärten, Krabbelstuben und Horten der Stadt trotz behördlicher Schließung voll bezahlt werden. Die zuständige FPÖ-Stadträtin Josseck-Herdt stellt lediglich eine Subvention in Aussicht.

„Anstatt die Elternbeiträge für Juli wie in Linz rückwirkend zu erlassen, betreibt man in Wels einen unnötigen bürokratischen Aufwand“, kritisiert NRin Petra Wimmer.

Die SPÖ-Familiensprecherin im Parlament hinterfragt die Durchführbarkeit der Subventionslösung von Josseck-Herdt, denn um zu überprüfen, wer Anspruch habe, müsse zuerst erhoben werden, welche Kinder während der Schließung im Juli tatsächlich betreut worden sind.

Die SPÖ-Bürgermeisterkandidatin fordert eine ähnliche Vorgangsweise wie in der Landeshauptstadt:

„In Linz sieht man, dass eine unbürokratische Kulanzlösung möglich ist, wenn man das will“, sagt Wimmer.

Welser Eltern, die sich beim Magistrat über die Verrechnung von Gebühren für Nachmittagsbetreuung während der Schließung der städtischen Einrichtungen beschweren, werden darauf hingewiesen, dass sie ihre Kinder ja hätten bringen können.

„Das widerspricht dem Appell des Landes OÖ von Anfang Juli, wonach die Kinder aufgrund der steigenden Anzahl von Covid 19-Infektionen zu Hause betreut werden sollen“, kritisiert die SPÖ-Abgeordnete.

Foto: SPÖ

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