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Jobkrise in Wels: SPÖ fordert seit Monaten Maßnahmen der Stadt Wels

29. Juli 2020

Jobkrise in Wels: SPÖ fordert seit Monaten Maßnahmen der Stadt Wels

Zwei Anträge der SPÖ mit dem dringenden Appell, die notwendigen Schritte zur Bekämpfung der steigenden Jugendarbeitslosigkeit in Wels einzuleiten, verzögerte die Gemeinderatsmehrheit von FPÖ und ÖVP durch Zuweisung in Ausschüsse. Jetzt greift der Bürgermeister den SPÖ-Vorschlag endlich auf und lädt im September zum “Runden Tisch”.

Vertreter der Stadt sollen gemeinsam mit AMS, Arbeiterkammer sowie Partnern aus Wirtschaft und Bildungsbereich ein praxistaugliches Maßnahmenpaket gegen die Folgen der Corona-Krise am Arbeitsmarkt entwickeln. Die SPÖ hatte bereits im Mai und erneut Anfang Juli die Aktivierung des Netzwerks für Jugendbeschäftigung gefordert.

„Es wäre besser gewesen, die Stadtkoalition hätte unseren Anträgen gleich zugestimmt, um nicht wertvolle Zeit zu verlieren“, sagt SPÖ-Fraktionschef Stefan Ganzert.

Gerade in Wels besteht rascher Handlungsbedarf, um den drohenden sozialen Abstieg einer ganzen Generation zu verhindern. Bereits vor Corona schaffte ein Sechstel der Welser Jugend aufgrund des schlechten Bildungsstandes den Berufseinstieg nicht, wird SPÖ-Stadtrat Johann Reindl-Schwaighofer nicht müde zu betonen.

„Nachdem städtische Initiativen in Aus- und Weiterbildung laut den Aussagen von Rabl in der heutigen Presseaussendung nun unbestritten sind, fordere ich auch die Bereitstellung von Budgetmitteln für zielgerichtete Maßnahmen“, so StR. Reindl-Schwaighofer.

Der Bürgermeister habe entgegen seiner bisherigen Argumentation jetzt offenbar erkannt, dass Maßnahmen gegen die Jobkrise nicht nur Bundessache sind, sondern auch eine kommunale Aufgabe, denn schließlich müssen die sozialen Folgen von der Stadt abgefedert werden, sagt Stefan Ganzert.

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