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„Mit dem System FPÖ in der Personalpolitik werden hausinterne, motivierte Mitarbeiter vor den Kopf gestoßen“

18. Oktober 2019

„Mit dem System FPÖ in der Personalpolitik werden hausinterne, motivierte Mitarbeiter vor den Kopf gestoßen“

 SPÖ-Stadtsenatsmitglieder kritisieren fadenscheinige Aufnahmeprozedere von Leitungspositionen

Nach der Besetzung von Johanna Franzmayr, der Frau des neuen Magistratsdirektors, als neue Chefin für die Öffentlichkeitsarbeit, melden sich die SPÖ-Stadtsenatsmitglieder mit ihrem Unmut zu Wort.

„Ich will die Qualifikation von Frau Franzmayr überhaupt nicht in Frage stellen. Sie ist fachlich sicher geeignet. Aus generalpräventiven Gründen hätte ich diese Entscheidung aber nicht getroffen“, ließ Stadtrat Klaus Hoflehner bereits Anfang der Woche die OÖN wissen. „Warum sollten sich qualifizierte Personen dann den Bewerbungsprozess am Magistrat überhaupt noch antun?“, stellt Vizebürgermeisterin Silvia Huber in den Raum.

Auch bei anderen Dienststellen sind Bestellungen oft im Sinne der Vorstellungen von Bürgermeister Rabl und der FPÖ getroffen worden. Die Leitung der Dienststelle „Veranstaltungsservice und VHS“ wurde mehrfach ausgeschrieben und damit dem hausinternen Bewerber die Hoffnung genommen, in die Auswahl zu kommen. Den OÖN ist bereits zu entnehmen, dass Johann Wadauer die Leitung antreten soll.

Der Gunskirchner Landesmusikschuldirektor ist für Rabl kein Unbekannter. Wadauer leitet das kulturelle Programm im Schloss Bernau, das sich im Besitz der Familie Handlbauer befindet. Handlbauer war in der Vergangenheit Klient vom Rechtsanwalt Dr. Rabl und sein Schloss war auch kürzlich Austragungsort des Wirtschaftsempfangs des Bürgermeisters. „Die Personalpolitik der FPÖ verbaut bestens geeigneten MitarbeiterInnen die Perspektiven, um Personen die dem System FPÖ besser entsprechen den Weg zu ebnen“ , so Kultur- und Bildungsstadtrat Johann Reindl-Schwaighofer aus.

„Mit dieser Art der Personalpolitik schadet Rabl dem Ruf des Hauses Magistrat, er nimmt den fachlich qualifizierten MitarbeiterInnen im Haus die Perspektive auf beruflichen Aufstieg – und entscheidet anscheinend lieber im Sinn von Schlossherrn und Freunden“, so die Stadtsenatsmitglieder der SPÖ.

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