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Umweltreferentin fordert eigene Stabstelle für Klimaschutz beim Magistrat

2. Juli 2019

Umweltreferentin fordert eigene Stabstelle für Klimaschutz beim Magistrat

Die sozialdemokratische Fraktion hat den Gemeinderatsantrag der Grünen, dem Klimaschutz in der Stadt Wels oberste Priorität einzuräumen, unterstützt. Die blauschwarze Mehrheit schob den Antrag jedoch wieder einmal durch Zuweisung in den Ausschuss.

Wels hat als eine von ganz wenigen Städten bereits vor mehr als fünf Jahren – noch unter sozialdemokratischer Führung – ein gesamtheitliches und weitreichendes Konzept zum CO2-Ausstieg erarbeitet. Mit dem 2013 vom Welser Gemeinderat beschlossenen Projekt „Energiestadt Wels“ gibt es eine Fülle von Empfehlungen für strategische Maßnahmen und Handlungsanleitungen.

„Die Einrichtung einer Klimaschutzleitstelle, die ihre Arbeit fachübergreifend erledigt und als Schaltzentrale die Koordination zwischen den einzelnen Magistratsabteilungen und einem regionalen Klimaschutz-Netzwerk übernimmt, ist die wichtigste Voraussetzung, um den langfristigen Erfolg des Projektes „Energiestadt Wels“ sicherzustellen“, betont SP-Vizebürgermeisterin Silvia Huber.

„Wann, wenn nicht jetzt, wo wir die Auswirkungen des Klimawandels so deutlich spüren, sollen wir eine strategische Leitstelle für die gezielte Umsetzung der zahlreichen, bereits vorhandenen Empfehlungen schaffen?“, fragt die Umweltreferentin.

Von 1982 bis 2017 gab es eine eigene Dienststelle für Umweltschutz beim Magistrat der Stadt Wels und für das Projekt „Energiestadt Wels (2008-2013)“ ein 10-köpfiges Projektteam mit internen und externen Mitarbeitern, die sich umfassend mit der Materie befassen konnten. Das Umweltschutz-Büro fiel leider der Magistratsreform zum Opfer und wurde der Dienststelle Stadtentwicklung angegliedert. Mit Ende 2019 geht enorm viel Know how verloren, da Ex-Dienststellenleiter Peter Ströher in Pension geht.

„Wenn uns der Klimaschutz als Stadt Wels wirklich ein Anliegen ist – und das sind wir den nachfolgenden Generationen schuldig – dann braucht es dafür die Bereitstellung entsprechender Human- und Finanzressourcen wie Klimaschutzbeauftrage und eine Leitstelle mit Stabstellen-Funktion“, fordert die Umweltreferentin und betont:

Hitzewellen werden in Zukunft die stärksten negativen Folgen des Klimawandels für die Gesundheit der Bevölkerung mit sich bringen. Daher muss Klimaschutz in allen Bereichen mitgedacht werden. Verkehrsplanung, Wirtschaft, Wohnbau und Grünraumplanung spielen eine wesentliche Rolle.“

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